Weinberge


Hergolshäuser Mainleite

Der ca. 550 m² große Weinberg wurde um 1920 gepflanzt.
Der Rebensatz besteht zu 70% aus Weißem Elbling, gefolgt von altem Silvaner, Bacchus, Traminer, Spätburgunder, Domina und  Dornfelder.

Ickelheimer Schlossberg

Größter Pfahlweinberg Deutschlands mit ca. 1.800 m², gepflanzt ca. 1930. Der Weinberg befindet sich im Besitz der Familie Heinlein, die auch das Gasthaus „Goldenes Kreuz“ in Ickelheim betreibt. Bewirtschaftet wird der Weinberg seit dem Jahr 2014 von Rebstockpaten aus dem Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken mit dem Winzer Ulrich Bürks aus Weimersheim, der auch für den Ausbau des Weines aus 18 Rebsorten sorgt.

Ickelheimer Schlossberg

Klingenberger Schlossberg - Vinum Franconium

Der 550 m² große, um 1910 gepflanzte Weinberg wurde von der unterfränkischen Weingästeführerin Gabriele Stahl-Euterner erworben und wieder zu neuem Leben erweckt.
Im sortenreichsten rote gemischten Satz Deutschlands finden sich 16 verschiedene Rebsorten: Fleischtraube, Roter Elbling, Roter Franke (kommt nur noch in Klin-genberg vor), Cabernet Sauvignon (im 1. Weltkrieg aus Frankreich mitgebracht und in Klingenberg auch als Franzosenrebe bezeichnet), Silvaner, Blauer Kölner, Roter Gutedel, Honigler, Trollinger, Blauer Urban, Bukettrebe, St. Laurent, Frühburgunder, Portugieser, Spätburgunder und eine noch unbekannte Traubensorte.
Die Trauben werden im nahe gelegenen Bio-Weingut Stritzinger ausgebaut.


Klingenberger Schlossberg - Vinum Franconium

Klinngenberger Schlossberg

Der 900 m² große Weinberg wurde um 1930 gepflanzt. Der hauptsächlich rote Rebsortenspiegel umfasst Portugieser (80%), Spätburgunder (15%), St. Laurent (4%) und neun Stöcken unbenannter Sorten mit weißen bzw. hellroten Trauben.

Klinngenberger Schlossberg

Machtilshäuser Sommerleite

Der ca. 800 m² große Weinberg am Rande des fränkische Weinbaugebiets in einem Seitental der Saale wurde um 1919 gepflanzt.
Es finden sich Gutedel, Silvaner, Muskateller, Roter Elbling, Scheurebe und weitere, unbekannte Rebsorten.

Oberschwarzacher Herrenberg

16 Ar großer Pfahlweinberg, gepflanzt im Jahre 1935, im Handtal am Rande des Steigerwalds.
13 Rebsorten: Roter und Weißer Elbling, Roter, Blauer und Grüner Silvaner, Roter und Weißer Gutedel, Traminer, Roter und Weißer Riesling, Heunisch, Roter und Weißer Muskateller,
 

Oberschwarzacher Herrenberg

Ramsthaler Sankt Klausen

Der Weinberg wurde im Jahr 1910 gepflanzt und umfasst ca. 1.000 m².
An Rebsorten finden sich Weißer Elbling, Gutedel, Muskateller, Riesling, Trollinger und Silvaner, daneben weitere Einzelstöcke, z. B. die überaus seltene Ahorntraube.
Besonderheit ist die Schenkel-Kopferziehung, in der Parzelle wachsen über 30 Wildkräuter.

Ramsthaler Sankt Klausen

Rimbacher Alter Satz

Vermutlich ältester Weinberg Frankens, gepflanzt im Jahre 1835. Den Hauptanteil der 35 verschiedenen Rebsorten stellt der Weiße Elbling. Danach folgen Grüner Silvaner, Blauer Silvaner, Weißer Traminer, Riesling, Weißer Gutedel, Roter Gutedel, sowie bislang nicht identifizierte weiße Rebsorten. Der älteste noch existierende Mischsatz Deutschlands – ein Juwel – sollte 1990 eigentlich gerodet werden. Otmar Zang erkannte aber den Wert des Weinbergs und pachtete ihn.

Rimbacher Alter Satz

Rottendorfer Kehlberg

Der 2500 m² große Weinberg ist seit 1901 im Familienbesitz und hat den ältesten Rebbesatz im Landkreis Würzburg. Jahrelang lag er im Dornröschenschlaf, bis sich Peter Vogel in den letzten Jahren intensiv mit der Restaurierung befasst hat. Während die Bayri-sche Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau ihm angeraten hatte, jede zweite Zeile rauszureißen, um den Weinberg maschinell bewirtschaften zu können, ent-schied sich Peter Vogel „bewusst dagegen“. Der Zeilenabstand beträgt deshalb teil-weise nur 70 cm und die Reben können nur von Hand bewirtschaftet werden. 2012 wurde nach Vorbild der Champagne eine neue Drahtanlage eingezogen. Dort muss auf geringer Fläche ebenfalls eine Vielzahl von Rebstöcken wachsen.
Josef Engelhart und Andreas Jung bestimmten  Gelben, Roten und Blauen Silvaner, Roten Traminer, Elbling, Putzschere, Bukettrebe, Vogelfrän-kisch, Muskateller, Riesling und Müller Thurgau.


Seinsheimer Hohenbühl

Alter Silvanerweinberg am unteren Rand des Bullenheimer Bergs. in drei Etappen in den Jahren 1900, 1935 und 1955 gepflanzt.

Steinbacher Nonnenberg

Ein ca. 4 Ar großer Weinberg in drei Terrassen ("Schränken"), die nur über eine schmale und sehr steile Treppe zu erreichen sind. Gepflanzt um 1925.
Identifiziert sind Grüner und Gelber Silvaner, Weißer Heunisch, Weißer Elbling, Müller-Thurgau, Trollinger, Blauer Kölner, Blauer Tokajer, Burgunder und Roter Gutedel.

Sulzfelder Creutz

Zwei Weinberge mit jeweils 1000 m2. Der eine wurde bereits 1870, der zweite 1921 gepflanzt. Beide Weinberge enthalten alte Silvanerreben.

Wipfelder Zehntgraf

Ursprünglich hieß die Parzelle Johannisweinberg, maß ¾ Morgen und gehörte der Kirche. 1585 wurde sie urkundlich mit einem Zehnt von einem halben Eimer (32 Liter) je Morgen belegt. „Anno Domini 1723 am 3. März“ ersteigerte Johann Jäckisch ¼ Morgen und 10 Gerten für 20 Gulden. Die übrigen Teile gingen an drei andere Bieter. Alle vier neuen Besitzer sollten neben dem Kirchweg gemeinsam eine mindestens sechs Schuh hohe Mauer errichten mit nicht mehr als zwei Türen. Dafür sollten sie vier Jahre von aller Schätzung befreit sein. Die Mauer steht heute noch. Der Weinberg ist also sozusagen ein clos.
Der Weinberg  umfasst ein ¾ Morgen, ca. 1.875 m². Die tief im Boden vergrabenen Stöcke stehen in einem Tragrahmen mit zwei Halbrahmen. Die neun Hauptrebsorten sind Weißer und Roter Elbling, Grüner und Blauer Silva-ner, Riesling, Traminer, Muskateller, Blauer Spätburgunder und Blauer Portugieser. 80 Stöcke Kerner wurden 2007 identifiziert und inzwischen durch Muskateller, Blauen Silvaner und Adelfränkisch ersetzt.

Wipfelder Zehntgraf

Zeller Schlossberg Weingut Götz

Ca. 1.000 m² großer, um 1920 gepflanzter Weinberg. Unter den Rebsorten finden sich Silvaner, Weißer Elbling, Adelfränkisch, Vogelfränkisch, Kleinweiß, Ahrontraube, Hartschwarz, Möhrchen, Blauer Scheuchner (Primitivo bzw. Zinfandel), Rotholziger Trollinger und Portugieser.

Zeller Schlossberg Weingut Scholtens

Das Weingut Scholtens besitzt drei Parzellen im Zeller Schlossberg, die um 1910 gepflanzt wurden. In mühevoller Arbeit wurden die Weinberge wieder belebt, alte Weinbergsmauern neu aufgebaut. Unter den identifizierten Rebsorten finden sich Grüner, Gelber, Roter und Blauer Silvaner, Weißer Heunisch, Adelfränkisch, Vogelfränkisch, Trollinger, Portugieser, Spätburgunder, Elbling, Sankt Laurent, Gutedel und Blauer Kölner. Nachgepflanzt wurden Hartblau, Süßschwarz, weißer Räuschling, Grünfränkisch, gelber Kleinberger, Roter und weißer Muskateller, Weißer Lagler, Roter Veltiner, Ratus, Roter und Weißer Traminer, Renniel, Weißer Gänsefuß, Roter Räuschling, Bouvier, Früher blauer Leipziger, Roter Gutedel, Wildbacher und Chasselas.

Zeller Schlossberg Weingut Scholtens